Sentiero della pace Auf den Spuren des Krieges durch die Südalpen Vor genau 100 Jahren - im Mai 1915 - begann der 1. Weltkrieg zwischen Österreich und Italien. Damit wurden die Südalpen entlang der Grenze zwischen beiden Ländern zur Front. Mehr als zwei Jahre wurde zwischen Sexten und Ortler an und auf den Bergen gekämpft und gestorben. Heute führt der “Sentiero della pace” als Friedensweg entlang dieser Frontlinie durch die wunderschöne Welt der Dolomiten bis an den Gardasee und weiter durch das westlich anschließende Adamellogebiet bis zum Ortler. Dieser “Friedensweg” leitet als roter Faden durch den Vortrag. Dabei werden damals heiß umkämpfte Berge wie z.B. Marmolada, Care Alto, Königsspitze, Ortler..... bestiegen. Ehemalige Kriegssteige, die heute als versicherte Höhenwege oder Klettersteige ausgebaut sind, führen auf weitere Gipfel oder über Bergkämme. Dazu zählen Gipfel wie Paternkofel, Toblinger Knoten, Monte Piana, Cristallo, Lagazuoi, der Padonkamm, Costabellakamm und am Gardasee die Cima Capi. Unser Weg führt auch auf Berge wie M. Pasubio, Orti- gara und Col di Lana, Gipfel, die für die blutigsten Kämpfe bekannt sind. Relikte aus der Kriegszeit werden gezeigt, historische Bilder und Informationen geboten und interessante Tourenvorschläge zu diesem Thema gemacht. Detaillierte Landkarten zeigen dem Zuschauer immer, wo er sich “befindet”. Alles in allem wendet sich der Vortrag an Alpinisten, Wanderer, Klettersteigliebhaber und Geschichtsinteressierte. Er wird mit der neuesten Technik als Multivision dargeboten. Wie immer, kann im Anschluss ein Blatt mit Tourenvorschlägen mitgenommen werden. ery Title: Photography by: Zum Vergrößern auf das Bild klicken